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Gratulationen
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Wir alle gratulieren
Andreas Burger
Vorstandsmitglied SP6
ganz herzlich zu seinem verdienten
Prix-Enzo 2009
Wir freuen uns auf seinen
weiteren Einsatz für unsere Partei!
Vorstand SP6
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Andreas Burger Mitarbeit Campaigning-Team
An der diesjährigen ordentlichen Jahresdelegiertenversammlung der
SP Stadt Zürich vom 7. Mai 2009 wurde Andreas Burger für seinen
aussergewöhnlichen Einsatz für die Parteiarbeit mit dem Prix-Enzo 2009 ausgezeichnet.
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Verdankung von Ueli Keller
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Kantonsratsmitglied (1999 - 2008) der SP6 und SP10
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von Werner Sieg
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Als ich Mitte der 80er Jahre aus der SP7 in die
SP6 übertrat, war ich erstaunt über die andere
Art, in der hier gearbeitet wurde. In der SP7 waren
es nur die 'grossen' Themen gewesen, die
man behandelte. Es ging immer um Gott, die
Welt und den Sozialismus. In der SP6 schien
mir alles geruhsamer. Pragmatische Politik war
angesagt. Das Sektionsleben war - in meiner
Erinnerung - geprägt von vier Persönlichkeiten,
zwei Frauen und zwei Männern. Die Frauen waren
Barbara Haering, bei der man immer das
Gefühl hatte, sie schmeisse letztlich den ganzen
Laden, und Monika Mahrer, deren Ausführungen
als Gemeinderätin jeweils auf viel Zustimmung
stiessen. Die beiden Männer waren Bobby Neukomm,
der mir - er war ein sehr freundlicher,
aber gestrenger Kassier - wie die gute Seele
der Sektion vorkam, und Ueli Keller.
Wann Ueli im Vorstand der Sektion war, wann er
diese präsidierte, weiss ich nicht mehr genau.
Aber er war immer dabei. Ich sehe ihn noch vor
mir am kleinen Vorstandstisch im Hinterzimmer
des Restaurants Palmhof: gross, schlank, ruhig.
Mit eher leiser, aber bestimmter Stimme erklärt
er die Position des Vorstands. Meist geht es um
irgendwelche Fragen der Verkehrspolitik oder
der Quartierentwicklung. Die Erklärungen sind
klar, unmissverständlich. Sie bleiben auch fast
immer unbestritten, leuchten ein.
1988 rutschte ich in den Gemeinderat nach und
1990 gelang auch Ueli der Sprung ins städtische
Parlament. Bald gehörte er in der Fraktion und
im Rat zu den Opinion Leaders, insbesondere in
Fragen der Stadtentwicklung. Ueli war zwar im
Parlament nicht der grosse Redner, der die Debatte
an sich riss, aber seine Argumente konnte
man nie übergehen.
Es war die Zeit der Bau- und Zonenordnung, später
ging es u.a. um die Entwicklung in Zürich-
West und Neu-Oerlikon, um den historischen
Verkehrskompromiss. Ueli vertrat häufig Positionen,
die links von denen des Fraktionsvorstands
lagen. Als Fraktionspräsident hätte ich also wohl
einige Male mit ihm in Streit geraten müssen.
Das geschah aber - so erinnere ich mich - überhaupt
nie. Diskussionen mit Ueli blieben immer
ruhig, rational, sachlich. Dabei ist der Genosse
Keller keineswegs jemand, der leicht nachgibt.
Er ist beharrlich, bringt seine Anliegen immer
wieder vor, liebt die Diskussion, aber auch das
Grundsätzliche. Aber Ueli ist kein Trickser. Ich
habe nie erlebt, dass er nicht mit der Fraktion
solidarisch gewesen wäre. Wenn er in einer Abstimmung
unterlag, hielt er sich an die Beschlüsse.
Wenn er anderer Meinung war, sagte er dies
direkt. Man merkte, dass er davon ausging, dass
auch der andere das Beste für die Leute, die die
SP zu vertreten hat, herausholen wollte. Man
wurde bei ihm nicht zum Verräter, weil man anderer
Meinung war, denn im Grundsätzlichen
bestand Übereinstimmung. Die regelmässigen
Abendessen aller Gemeinderätinnen und Gemeinderäte
der SP 6 waren immer ein ungetrübtes
Vergnügen.
Uelis Übertritt in den Kantonsrat habe ich zwar
verstanden, aber bedauert. Wir verloren viel
Sachverstand und ein Mitglied, das immer
freundlich, das immer solidarisch war.
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Verdankung von Lorenz Hübsch
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Lorenz Hübsch als 1. Mai Redner auf dem Turbinenplatz 2007
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von Nicola Behrens und Christoph Gut, Präsidium SP 6
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Als Lorenz die ersten Male an den Mitgliederversammlungen
der SP6 auftauchte, ist er kaum
aufgefallen. Der pensionierte Pfarrer gehörte
eher zu den Stillen im Lande und, dass er in den
Vorstand gekommen ist, verdanken wir der
Kreiswahlkommission, die Lorenz nicht als Vertreter
der SP6 im Vorstand haben wollten.
Innert kürzester Zeit stellte sich Lorenz dann
aber als eine der wichtigsten Persönlichkeiten
unserer Sektion heraus. Und ich habe noch nie
ein Vorstandmitglied erlebt, das so unglaublich
prädestiniert gewesen wäre für eine Vorstandscharge
wie Lorenz für seine Mitgliederbetreuung.
Wie früher als Pfarrer hat er sich für seine Schäfchen,
die Neumitglieder der SP6 Zeit genommen.
Er hat sich für sie als Personen interessiert.
Hat sich mit ihnen getroffen und sie - wenn
sie es wollten - der Sektion in liebevollen Kurzportraits
vorgestellt.
Lorenz hat den Neumitgliedern das Gefühl gegeben,
dass wir froh sind, dass sie in der SP6 willkommen
sind.
Wir werden uns ganz enorm anstrengen müssen,
um die Lücke, die Lorenz hinterlässt, nur
einigermassen wieder schliessen zu können.
Damit Ihr mich recht versteht, liebe Genossinnen
und Genossen, das ist nun wirklich keine an
Lorenz gerichtete Schmeichelei. Das wird eine
der wichtigsten Prioritäten des künftigen Vorstandes
sein!
In diesem Sinne möchte ich Lorenz danken. Mit
dem Rücktritt aus einer solchen Charge
schwingt immer die Vermutung mit, dass man
eine Person künftig nicht mehr oder nicht mehr
oft sehen werde. Bei Lorenz wird dies sicher
nicht der Fall sein. Er wird sicher auch künftig
bei allen Veranstaltungen dabei sein, an denen
es um linke Werte und nachhaltige Politik geht.
Nur der feine Humor von Lorenz, der wird uns
künftig an den Vorstandssitzungen sicher fehlen.
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Verdankung von Christa Jost
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von Nicola Behrens und Christoph Gut, Präsidium SP6
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Dass Christa Jost so viele Jahre im Vorstand der
SP 6 ausgeharrt und das Info-Team geleitet
resp. dort mitgearbeitet hat, obwohl sie schon
lange nach Bülach weggezogen ist und in Winterthur
arbeitete, ist erstaunlich.
Wir danken Dir,
liebe Christa, für die geleistete Arbeit und die
gelebte Kameradschaft. Selbstverständlich können
wir gut verstehen, dass Du jetzt in die SP
Winterthur wechselst.
Deine Treue zur politischen Heimat SP6 fassen
wir als grosses Kompliment auf. Die Chemie zwischen
Dir und den anderen Mitgliedern des Vorstands
hat einfach immer super gestimmt. Christa,
Du wirst uns als aufgestellte Genossin in bester
Erinnerung bleiben. Wir wünschen ihr alles
Gute und hoffen, dass Du dazu beiträgst, die SP
Winterthur, der ja in nächster Zeit eine grosse
Fusion bevorsteht, tüchtig aufzumischen.
Und es wird uns immer sehr freuen, wenn Du
wieder einmal bei uns hereinschaust!
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Christa Jost
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