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Maibummel 2010
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von Dieter Läuchli
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Wie immer beginne ich mit dem Wetter.
Prognose 10°C und Regen. Ideale Ausflugsbedingungen für
Laubfrösche und Lurche also. Ankunft in Muttenz und ...
KEIN REGEN. Begrüssung durch die Genossen Präsident
Bruno Kappeler und Bummel-Guide Hanspeter Meier und
weitere GenossInnen.
Teil eins führte uns auf eine
Brücke über dem Güterbahnhof. Dem Teil von Muttenz, das
alle BahnfahrerInnen kennen. Unten Zug, oben Durchzug.
Da haben wir ein wenig geschlottert und uns nach einem
warmen Ofen gesehnt. Dann mitten durch das
Industrie-/Gewerbegebiet, das sich in einer
Umbruchphase befindet und mit neuem Leben in Form von
Dienstleistung und Bildungsinstitutionen zu neuem Leben
erweckt werden soll. Kein Regen bis dahin. An der
Stadtgrenze zu Basel liegt das Freidorf. 1919 bis 1921
als Genossenschaftssiedlung nach Gartenstadt-Vorbild im
Auftrag des Verbands Schweizerischer Konsumvereine vom
Architekt Hannes Meyer erbaut.
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Näheres darüber ist auf www.freidorf-muttenz.ch zu finden.
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Nach einer kurzen
Tramfahrt setzten wir unseren Bummel auf der
Hauptstrasse, mitten im Ort fort. Was wir gesehen
haben, habt ihr ja alle schon in der Ausschreibung
gelesen. Spannend war es allemal. Und kein Regen. Am
Ende des Vormittags hatten wir Gelegenheit, die letzte
erhaltene Wehrkirche der Schweiz, St. Arbogast, zu
besichtigen. Jetzt hätte es regnen können. Wir waren ja
unter Dach. Hat es aber nicht. Auch nicht beim
anschliessenden, von der SP Muttenz offerierten Apéro
im Bauernhausmuseum.
Teil zwei des Bummels war ein
feines Mittagessen im Rebstock. Nachdem einzelne
GenossInnen bereits wieder den Heimweg angetreten
hatten, setzten wir unseren gemütlichen Bummel mit
Teil drei, durchs Oberdorf in die Rebberge fort. Da wächst,
was wir beim Apéro und Mittagessen trinken durften.
Langsam wird's wohl langweilig: Ohne dass es regnete,
verlängerten wir das Programm spontan mit dem Aufstieg
auf den Wartenberg. Von der Zinne der mittleren der
drei dortigen Burgruinen konnten wir unsere Blicke nach
Basel, Deutschland und Frankreich schweifen lassen.
Wieder im Tal, löste sich die Gruppe weiter auf. Der
Rest beendete den rundum gelungenen Tag mit
Teil vier
wiederum im “Rebstock" bei einem kühlen Bier und einem
feinen Stück Apfelwähe. Als wir, die letzten fünf
Mohikaner, nach unserer Nachhausebahnfahrt in Zürich
zur Tram- und Bushaltestelle geschlurft sind, da machte
es was wohl? Es begann zu regnen. Hatte also die
Prognose von Meteo Schweiz doch noch etwas gestimmt.
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Besten Dank an die SP Muttenz für die Gastfreundschaft.
Wir treffen sie hoffentlich zahlreich wieder an unserer
Dezember-Kultur-MV.
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