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Erstellen einer kommunalen Wohnsiedlung auf dem Areal Kronenwiese

Kronenwiese Flugaufnahme
von Marlène Butz, Gemeinderätin SP6
Wie zu Beginn des Jahres in den Tageszeitungen zu lesen war, wird auf dem 7000 m2 messenden Areal Kronenwiese eine neue kommunale Wohnsiedlung geplant. Die StimmbürgerInnen sprachen sich am 30. November 2008 hierfür aus. Damals ging die Stadt von ca. 60 Wohnungen aus. Genauere Abklärungen ergaben nun, dass sogar 95 Wohnungen möglich sind. So soll es neu möglich sein, auch entlang der Kornhausstrasse Wohnungen zu bauen, wenn die Räumlichkeiten, die keines Lärmschutzes bedürfen, hin zur Strasse geplant werden. Weiter sind auch gewerbliche Nutzungen vorgesehen.

Geplant ist eine Arealüberbauung. Theoretisch wäre es möglich, auf dieser Parzelle, die im Hochhausgebiet III liegt, Hochhäuser mit einer maximalen Gebäudehöhe von 40 Metern zu erstellen. VertreterInnen des Amtes für Städtebau haben in der Finanzkommission, in welcher das Geschäft behandelt wird aber versichert, dass aufgrund einer städtebaulichen Studie Hochhäuser ausgeschlossen werden. Vorgesehen sind 5-stöckige Gebäude.

Corine Mauch, Esther Straub, Myriam Barzotto und die Schreibende haben Mitte 2008 drei Postulate eingereicht, die im September 2008 vom Gemeinderat an den Stadtrat überwiesen worden sind. In den Postulaten wurden folgende Anliegen formuliert: Schaffung preiswerten Wohnraums, das Projekt soll quartierverträglich sein und sich gut ins Umfeld einfügen, die Siedlung soll energetisch und ökologisch vorbildlich sein, gute Erschliessung für den Fuss- und Veloverkehr sowie optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr, Räumlichkeiten für eine Kinderkrippe.

Die Anliegen wurden ins Wettbewerbsprogramm aufgenommen. Die Mietzinse werden nach den Grundsätzen der Kostenmiete berechnet, und ungefähr 1/3 der Wohnungen soll subventioniert werden. Es wird eine Krippe eingeplant. Es soll nur die minimal erforderliche Anzahl Parkplätze gebaut werden, und für die Gebäude ist der Standard Minergie-P-Eco vorgegeben. Der Wettbewerb soll noch dieses Frühjahr gestartet werden, mit dem Entscheid ist in einem Jahr zu rechnen. Anschliessend wird das Projekt samt Kostenvoranschlag erarbeitet. Bis Frühjahr 2013 soll der Gemeinderat den Objektkredit sprechen, so dass die Gemeindeabstimmung im IV. Quartal 2013 durchgeführt werden kann. Der Baubeginn ist für Mitte 2014, die Fertigstellung für Mitte 2016 vorgesehen.

Es wird mit Gesamtkosten von rund 55 Millionen Franken gerechnet.

Letzte Änderung: 2.2.2012, 19:44 Uhr SP6.
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