Am 30. Januar 2011 konnte die SP Kreis 6 Helmut
Hubacher begrüssen, der von 1975 bis 1990 Präsident der
Sozialdemokratischen Partei Schweiz und während 35
Jahren die Stadt Basel in Nationalrat vertreten hat. Er
referierte unter dem Titel “Aktuelles aus dem
Bundeshaus" in einem weiten historischen Bogen über die
Schweizer Politik der letzten Jahre. Hubacher streifte
dabei ebenso den Niedergang des früher stolzen und
staatstragenden Freisinns, der Sozialdemokratie mit
seinem Zürcher Flügel einen zwar harten, aber
verlässlichen Gegner abgegeben hatte, schwenkte über
den erstaunlichen Erfolg der Initiative von James
Schwarzenbach gegen alle Parteien, Gewerkschaften und
Verbände - auch gegen die damals noch nicht
ausländerfeindliche SVP, die noch BGB hiess - und
landete schliesslich beim Neoliberalismus, der letzten
20 Jahre, dessen Exponenten ja sogar die Privatisierung
der AHV vorgeschlagen haben und bis zum Beinahekollaps
der UBS den Staat zur Bedeutungslosigkeit
herunterschrumpfen wollten.
Weshalb der Motor der SP
stottert statt auf vollen Touren zu laufen, konnte
Hubacher "beim besten Willen nicht erklären". Die
Politik, die unsere Leute landauf und landab machen,
sei ja schliesslich gut. Und die SP sei die einzige
Partei, die sich bemühe sich vorzustellen, wie die
Schweiz denn in 10, 20 oder 50 Jahren aussehen solle.
Die Veranstaltung, die von über 50 Parteimitgliedern
besucht war, endet in einer angeregten Diskussion, an
der sich auch die ehemalige Nationalrätin Barbara
Haering, die amtierende, aber nicht wieder
kandidierende Nationalrätin Christine Goll und der
frühere SP- Stadtparteipräsident Koni Löpfe
beteiligten. Einig war man sich allenthalben, dass 2011
ein wichtiges Wahljahr sein werde. Zürich wird dabei
eine ganz wichtige Rolle spielen.
Die
Sozialdemokratische Partei Zürich 6 und allen voran
ihre Kandidierenden für den Kantonsrat Marco Denoth,
Sylvie Michel und Gabriela Rothenfluh sowie die nicht
im Bild gezeigte Salome Zimmermann werden sich intensiv
bemühen, dass die SP im Frühling im Kanton und im
Herbst im Bund in den Wahlen gut abschneiden wird.
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